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Welche fünf Sicherheitsmaßnahmen solltest du bei jedem Smart-Home-Gerät prüfen?

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Inhaltlich geprüft: Recherchebasiert Verantwortlich für Redaktion und Betrieb: Kyungbo Kim Quellen- und Standangaben am Artikelende
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Prüfe bei jedem Smart-Home-Gerät fünf Dinge: Sicherheitsupdates, ein eigenes starkes Passwort mit Zwei-Faktor-Authentifizierung wenn verfügbar, einen aktuellen und sicher konfigurierten Router, nur wirklich benötigten Internet- und Fernzugriff sowie möglichst sparsame Daten- und Cloud-Einstellungen. Kein einzelner Schritt macht ein Gerät „sicher“ – zusammen reduzieren sie aber die häufigsten vermeidbaren Risiken.

1. Updates und Support prüfen

Öffne die Hersteller-App oder die offizielle Supportseite und kontrolliere:

  • Gibt es eine aktuelle Firmware?
  • Werden Sicherheitsupdates automatisch installiert oder musst du sie selbst anstoßen?
  • Gibt der Hersteller an, wie lange das Produkt Updates erhält?

Das BSI empfiehlt, Sicherheitsupdates zeitnah einzuspielen. Ein vernetztes Gerät, das dauerhaft keine Sicherheitsupdates mehr erhält, verdient besondere Aufmerksamkeit – vor allem, wenn es weiterhin Internetzugriff hat.

Geprüft ist dieser Punkt erst, wenn: du den aktuellen Softwarestand kennst und weißt, wie Updates für dieses Gerät eingespielt werden.

2. Standardpasswort ersetzen und 2FA nutzen

Wenn das Gerät oder Herstellerkonto ein eigenes Passwort verwendet, nutze kein werkseitiges Standardpasswort und kein Passwort, das du bereits für andere Dienste verwendest.

  • Verwende ein langes, einzigartiges Passwort.
  • Nutze einen Passwortmanager, wenn dir das hilft.
  • Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung, wenn der Hersteller sie anbietet.

Nicht jedes Smart-Home-Gerät besitzt ein eigenes Gerätepasswort. Oft liegt die eigentliche Anmeldung im Herstellerkonto. Entscheidend ist deshalb, wo die Zugangsdaten für dein System tatsächlich verwaltet werden.

Geprüft ist dieser Punkt erst, wenn: Standardzugänge entfernt beziehungsweise geändert sind und du weißt, welches Konto den Fernzugriff kontrolliert.

3. Router und WLAN sicher halten

Dein Smart Home hängt häufig am Heimnetz. Prüfe deshalb auch den Router:

  • aktuelle Router-Firmware
  • aktivierte Firewall
  • sichere WLAN-Verschlüsselung
  • kein offenes WLAN für Smart-Home-Geräte

Das BSI empfiehlt WPA3 und mindestens WPA2. Ältere Verschlüsselung wie WEP ist keine sinnvolle Kompatibilitätslösung für ein altes IoT-Gerät.

Ein separates IoT- oder Gastnetz kann zusätzliche Isolation bieten, ist aber nicht automatisch für jedes Smart-Home-System geeignet. Manche lokale Geräteerkennung oder Hub-Kommunikation kann dadurch blockiert werden. Richte eine solche Trennung nur ein, wenn dein Router und dein konkretes System sie unterstützen.

Geprüft ist dieser Punkt erst, wenn: Router und WLAN aktuell und sicher konfiguriert sind und die Smart-Home-Geräte nicht unnötig in einem unsicheren Netz betrieben werden.

4. Internet- und Fernzugriff nur aktivieren, wenn du ihn brauchst

Nicht jede Funktion muss aus dem Internet erreichbar sein. Prüfe bei einem neuen Gerät:

  • Brauchst du wirklich Fernzugriff von unterwegs?
  • Kann eine lokale Funktion auch ohne Cloud arbeiten?
  • Ist die Kommunikation laut Hersteller verschlüsselt?
  • Gibt es Remote-Funktionen, die du nicht nutzt und deaktivieren kannst?

Das BSI empfiehlt, IoT-Geräte nur dann mit dem Internet zu verbinden, wenn dies für die gewünschte Funktion erforderlich ist.

Geprüft ist dieser Punkt erst, wenn: du weißt, welche Funktionen lokal und welche über Cloud beziehungsweise Fernzugriff arbeiten – und unnötige Remote-Funktionen abgeschaltet sind, sofern das Produkt dies zulässt.

5. Daten, Berechtigungen und Cloud-Einstellungen minimieren

Smart-Home-Apps können Kontodaten, Geräteinformationen, Standort, Kamera- oder Sensordaten verarbeiten. Prüfe deshalb:

  • Welche App-Berechtigungen sind tatsächlich nötig?
  • Welche Daten werden laut Datenschutzhinweis in der Cloud verarbeitet?
  • Kannst du optionale Freigaben, Analyse- oder Komfortfunktionen abschalten?
  • Welche Haushaltsmitglieder oder Konten haben Zugriff?

Die datensparsamste sinnvolle Einstellung ist für viele Geräte ein guter Ausgangspunkt. Schalte allerdings keine Berechtigung ab, die für eine von dir bewusst genutzte Kernfunktion erforderlich ist.

Geprüft ist dieser Punkt erst, wenn: du die wichtigsten Berechtigungen und Freigaben kennst und nicht benötigte Optionen reduziert hast.

Eine kurze Kaufregel

Wenn ein Hersteller zu Updates, Kontoschutz, Datenverarbeitung oder Fernzugriff kaum nachvollziehbare Informationen bereitstellt, ist das selbst ein relevantes Kaufkriterium. Ein günstiges Smart-Home-Gerät wird nicht automatisch zur guten Wahl, wenn du seine Sicherheits- und Supportbedingungen nicht prüfen kannst.

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Quellen und Stand

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